Oktober 7, 2011

Connect the dots, pursue your love and stay hungry and foolish.

Wer in den letzten Tage nicht mitbekommen hat, dass Steve Jobs verstorben ist, hat vermutlich in einer Höhle im Wald gelebt.

Sehr bekannt ist seine Rede bei der Stanford University geworden – und alleine in den letzten 2 Tagen seit seinem Tod ist diese Rede auf YouTube weitere 8 Millionen Mal abgerufen worden.

Sie ist wirklich bemerkenswert, insbesondere jetzt im Nachhinein, da Steve damals bereits über Dinge wie seinen möglichen Tod sprach, obwohl er damals davon ausging, dass er seinen Krebs besiegt hatte.

Schaut selbst.

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Drei Stories werden erzählt.

1) Connect the dots: Man kann nie im Voraus wissen, was das Leben bringt, wie verschiedene Stationen im Leben später zusammengefügt werden. Offen bleiben und später die Dots verbinden.

2) Am Ende seiner Story über Love and Loss sagt Steve dieses hier:

the only way to do great work is to love what you do. If you haven’t found it yet, keep looking. Don’t settle. As with all matters of the heart, you’ll know when you find it. And, like any great relationship, it just gets better and better as the years roll on. So keep looking until you find it. Don’t settle.

3) Eine einzige, sehr wichtige Message. “Stay hungry, stay foolish.”

Hier gibt es ein Transkript seiner gesamten Rede.

September 27, 2011

Der Wert scheinbar sinnloser Kritzeleien: Vorteile von “Doodles”

Doodles sind scheinbar sinnlose Kritzeleien, die wir z.B. in Meetings oder am Telefon zu Papier bringen, um sie dann später verschämt zu verstecken oder wegzuwerfen.

Sunni Brown behauptet, dass diese Doodles sehr wichtig sind. Dass jeder doodlen sollte. Ein sehr spannender TED Vortrag:

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April 15, 2011

Was motiviert mehr: Angst oder Verlangen?

Kevin Rothermel fragt: “Are you motivated by fear or desire?” Damit stellt er eine sehr zentrale Frage der Motivation, in meinen Augen.

“Fear” definiert Kevin so:

Fear is a powerful motivator, but it motivates practical, fast solutions. Fear is what lands people in jobs that they don’t like in order to be sure that bills can be paid. Fear leads to boring haircuts and sensible family sedans. Fear leads to security.

Und “Desire” so:

Desire is much more powerful. Desire means working harder to do incredible things. It’s what seperates working stiffs from entrepreneurs. Well, that and wealthy parents. Desire is about pushing and defining, about being first, and probably a lot about risk in the name of a bigger payoff.

Das entspricht in etwa dem Gedanken, ob man seine Handlung “von weg” oder “hin zu” gestaltet.

Will man von einem Status Quo weg? Will man Schaden vermeiden, sich erst mal absichern (Fear)? Das ist “von weg”. Immer das im Auge, was man nicht (mehr) möchte. Sei es ein tatsächlicher aktueller Zustand, oder einfach nur die Angst vor einem möglichen Zustand.

Wer etwas erreichen will (Desire), hat ein “hin zu” Mindset. Man hat ein Ziel vor Augen, eine Vision, wie ein Status Quo in der Zukunft idealerweise aussehen sollte.

In Deutschland scheinen die meisten Menschen eher “Fear” als Motivator zu haben. Größtmögliche Absicherung in allen Bereichen. Deshalb ist die Versicherungsbranche vermutlich in Deutschland erfolgreicher als in anderen Ländern.

Während meiner beruflichen Tätigkeiten erfuhr ich von einer internationalen Studie, die einer meiner Kunden durchgeführt hatte, um herauszufinden, welche Zielgruppen-Persönlichkeiten es weltweit für seine Produkte gibt. Heraus kam: es gab global 5 Zielgruppen Typen (in Hinsicht auf das Produkt meines Kunden, über das ich hier nicht weiter schreiben werde).

Nur in Deutschland gab es ledlich 4 Typen: Der vorsichtige, ängstliche (Fear) Typ war nicht ersichtlich. Warum? Dieser Typ war in den anderen 4 Typen ebenfalls so tief verankert, dass er sich statistisch nicht rausrechnen ließ.

Das könnte die Unterschiede zwischen der hemdsärmeligen “Let’s do it” Haltung von z.B. der USA und der eher vorsichtigen Haltung der Deutschen erklären, wenn es um Veränderungen, Innovationen, Karrieren und allgemeiner Lebenshaltung geht.

Sollte man also in Zukunft nur noch “hin zu” denken? Nein, Pauschalisieren sollte man das dennoch nicht. Bei aller Liebe zu optimistischem, zukunftsgerichteten Denken ist ein wenig Vorsorge sicherlich immer sinnvoll. Denn bei “von weg” geht es (insbesondere in diesem Kontext) auch darum, eine Basis zu schaffen, auf der man steht, wenn man nach den Sternen greift.

April 9, 2011

Entscheidungen per Münzwurf.

Seth Godin beschreibt in seinem aktuellsten Blogpost, dass es Entscheidungen gibt, die man besser per Münzwurf entscheidet, statt viel Zeit für eine detaillierte aber ineffective Entscheidungsfindung zu stecken.

Manchmal liegen zwei Möglichkeiten so nah beineinander, dass die Entscheidungsfindung sehr schwer ist. Egal, wie detailliert man sich informiert, die Entscheidung zwischen Wahl A und Wahl B wird nicht einfacher. Oder: manchmal gibt es einfach nicht genug Informationen.

In solchen Fällen rät Seth Godin zum Münzwurf:

When there isn’t enough data, when there can’t be enough data, insist on the flip.

Ein anderer interessanter Gedanke dazu – und ich liefere die Quelle dazu nach, sobald sie mir wieder einfällt: Bei einer rational scheinbar gleichwertigen Wahl zwischen zwei Optionen, wirf eine Münze. Egal, wie der Wurf ausfällt – in dem Moment wo die Münze in der Luft ist, wirst Du wissen, welche Wahl Dein Herz bevorzugt.

März 24, 2011

Slow down, enjoy the ride.

Gedacht für Autofahrer, die Botschaft gilt aber für vieles mehr im Leben:

(hier gefunden)

Februar 6, 2011

Kreativität, Improvisation und Musik.

Charles Limb erklärt im Rahmen eines TED Vortrages, was sich im Gehirn abspielt, wenn man kreativ ist, sprich wenn man improvisiert. Er vergleicht die Hirnströme von Musikern, die einfach nur etwas nachspielen mit den Hirnströmen, wenn die Musiker improvisieren:

“Your brain on improv”:
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Dezember 30, 2010

Die Vorteile von Collaborative Consumption.

Wer hat Bücher oder DVDs im Regal, die er nie wieder ansehen oder lesen wird?

Wer besitzt eine Bohrmaschine? Eine Bohrmaschine benutzt man im Durchschnitt für insgesamt nur 15 Minuten während der gesamten Lebenszeit dieser Maschine.

“You need a hole in the wall, not a powerdrill”

Von Autos (Carsharing) über Fahrräder (Citybikes) bis hin zu Landsharing (gibt es in England für Leute, die gemeinsam Gemüse anbauen wollen – einer hat einen Hintergarten, der andere den grünen Daumen). Heutzutage gibt es durch das Internetz die Tools und Plattformen, um die Lücke zwischen Besitzer und Benutzer noch einfacher zu schliessen als früher. Sehr interessanter TED Vortrag:

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