Februar 3, 2010

Hunter und Farmer

Seth Godin verbreitet inspirierende Gedanken und Ideen wie eine Konfetti-Kanone, schreibt fast täglich einen Blogpost mit Gedankenschnippseln und jedes Jahr ein Buch mit interessanten Gedanken und Ideen. Sein Erfolgsrezept, wie er selbst sagt: “I notice things”.

Sein neuestes Buch heißt “Linchpins” und dreht sich um bestimmte, sehr wertvolle Typen für eine Unternehmenskultur – die allerdings nicht immer sehr Organisations- und Hierarchiekompatibel denken und handeln.

Ich vermute, dass seine Unterteilung typischer Charaktere in “Hunter” und “Farmer” aus in diesem Buch besprochen wird. Die Bezeichnungen verraten schon vieles.

  • Hunter sind Jäger. Sie sind aus auf einen schnellen Abschuss, jagen gerne mal länger, treffen dann aber schnell in Schwarze. Sie sind sehr ungeduldig und zielfokussiert.
  • Farmer sind Verwalter und Kümmerer. Sie können sich lange mit viel Geduld darum kümmern, dass Dinge langsam und solide entstehen.

Für viele Situationen ist es hilfreich zu erkennen, mit welcher Art von Mensch man es zu tun hat. Nur dann kann man die Anreize für diese Personen richtig formulieren. Egal ob im Team oder bei der Neukundenakquise. Seth Godin zählt einige Möglichkeiten in seinem Blogpost auf.

Januar 24, 2010

Überraschende Fakten über Motivation

Man hat davon sicherlich schon mal gehört: materielle Anreize verhelfen nicht unbedingt zu mehr Motivation. Stattdessen sind drei andere Faktoren wichtig. In diesem sehr inspirierenden TED Talk wird erklärt, was das ist:

Interessant, dass das immer noch von vielen Unternehme falsch gemacht wird…

September 26, 2009

Ein Link auf eine Liste von Listen.

Eines der besseren Deutschen Produktivitätsblogs in Deutschland, “imgriff.com” hat eine Übersicht über eine Menge Internationaler (und nationaler) Produktivitätsblogs erstellt. Es sind, sage und schreibe, über 500 Blogs. Als ich damals mit dem Tippblogger anfing, waren es gefühlt nicht einmal ein zehntel so viele. Scheint so, als ob auch diese Nische konsequent im Web belegt wird.

August 2, 2009

Alain Button über Erfolg

TED ist nach wie vor eine der inspirierendsten Vortragsreihen weltweit. In dem folgenden Video erklärt Alain Button seine Idee von Erfolg:

Alain de Botton examines our ideas of success and failure — and questions the assumptions underlying these two judgments. Is success always earned? Is failure? He makes an eloquent, witty case to move beyond snobbery to find true pleasure in our work.

Juli 22, 2009

Mangel und Überfluss auseinanderhalten

Chris Anderson, Chief Editor des Wired Magazines, hat einen Ausschnitt aus seinem neuen Buch “Free” auf der Wired Website veröffentlicht:

Tech Is Too Cheap to Meter: It’s Time to Manage for Abundance, Not Scarcity.

Eine interessante These: Technologie ist nicht mehr der Engpass, ebenso wenig ist es der größte Kostentreiber. Die Aufmerksamkeit der Menschen ist der Engpass (die “Ökonomie der Aufmerksamkeit” ist seit über 10 Jahren ein Thema), und verursacht als solcher oftmals höhere Kosten als die Anschaffung von mehr Speicherplatz, schnelleren Rechnern, etc.

Für einige Beispiele ist das auch sehr gut nachvollziehbar: Wenn ältere Informationen aus Platzmangel auf der Festplatte wegarchiviert werden, dann kann der Zugriff auf das Archiv schon mal etwas länger dauern. Wenn es dann noch nicht mal die eigenen Festplatten sind, sondern die Daten auf Archivmedien gebannt in irgendeinem Archivkeller gestapelt rumliegen, dann kann sehr viel Zeit vergehen, bis man weiterarbeiten kann. Da Zeit bekanntermaßen Geld ist, kann die Such- und Wartezeit viel Geld kosten. Je nach dem, welchen Stundensatz man eigentlich in Rechnung stellen könnte, wenn man direkt hätte weiterarbeiten können, denn kein Kunde wird einem die Such- und Wartezeit bezahlen wollen.)

Chris Andersons These: ein wenig mehr Geld für billige Technologie (abundance: Überfluß) ausgeben, um die begrenzte Ressource Aufmerksamkeit (scarcity: Mangel) besser zu nutzen.

Klingt logisch, und bringt mich zu der nächsten Frage: Wisst Ihr eigentlich, welche Parameter in Eurem Leben die Mangel- und welche die Überflußvariablen sind?

  • Quält Ihr Euch mit veralteten Rechnern rum? Sortiert Ihr ständig Eure (digitalen) Daten neu, weil auf der Festplatte zu wenig Platz ist?
  • Verbringt Ihr zu viel kostbare Zeit damit, Dinge zu tun, die andere für wenig Geld besser und schneller machen können, statt selbst das zu tun, was Euch den meisten Ertrag bringt (oder Vergnügen bereitet)?
  • Lest Ihr jedes Buch/Zeitschrift von vorne bis hinten durch, weil das Geld ja bereits “investiert” wurde, statt die (zugegebenermaßen schwierige) Entscheidung zu treffen, ein mittelmäßiges Buch halbgelesen wegzulegen?

Es gibt sicherlich noch sehr viel mehr Beispiele von Situationen, in denen man “Mangel” und “Überfluß” aus verschiedensten Gründen nicht korrekt einschätzt, aber es lohnt sich dennoch immer mal wieder darauf zu achten!

Februar 5, 2009

GTD übersichtlich, auf einer Website.

Für Leute, die GTD nicht kennen, reicht das natürlich nicht aus. Für alle anderen ist es ein schöner Spickzettel: Mark Volkmann hat das GTD Prinzip auf einer Website (oder 5 ausgedruckte DIN A 4 Seiten) zusammengefasst. Nicht erschrecken, das Design ist sehr “basic”, typischer Retro ‘98er Style. Aber dafür lässt es sich tintensparsamer ausdrucken…

(danke für den Tipp)

Januar 31, 2009

8 Tipps für eine intelligentere Twitter-Nutzung.

Twitter ist ein faszinierendes Tool. Auf den ersten Blick erscheint es nutzlos, auch wenn es sehr viel Spass macht, wie jeder zugibt, der es eine Zeit lang ausprobiert hat. Leo Babauta hat auf Zen Habits 8 Tipps zusammengestellt, wie man mit Twitter seine GTD Gewohnheiten unterstützen kann. Hier ist eine kurze, freie Übersetzung seiner Tipps:

1. Erinnerungsfunktion: Folge einfach “timer” bei Twitter, schicke eine direct message mit einer Uhrzeit und man wird rechtzeitig gepingt. z.B. “d timer 30 Termin mit XYZ”.

2. To-do Liste: Es gibt ein paar der relativ bekannten To Do Services auf Twitter, z.B.: Remember the Milk (on Twitter) Folge denen und schick eine direct messages und Dinge zu Deiner To Do Liste hinzuzufügen.

3. Kalendar. Wenn Du Google Calendar (gCal) nutzt, dann gehe zu Twittercal, folge dann gCal bei Twitter und füge Termine hinzu, indem Du eine direct messages an gCal schickst. Z.B.: “d gcal meeting mit paul morgen um 7pm”.

4. Delegieren. Per Twitter kann man natürlich auch Aufgaben delegieren, in dem man eine kurze Anweisung an jemanden verschickt. Ist immer dann hilfreich, wenn der andere nicht per E-Mail erreichbar ist.

5. Follow up. Das gleiche gilt für Follow ups – wenn man schnell nachfassen will um jemanden an etwas zu erinnern, dann geht’s meist per Twitter schneller.

6. Zielerreichung. Wenn man sich dazu “verpflichtet”, den steinigen Weg zur Erreichung eines Zieles zu twittern, dann setzt man sich selbst ggf. ausreichend unter Druck, dieses Ziel auch zu erreichen.

7. Ideen und Informationen einholen. Je nach Größe und Diversität des eigenen Twitternetzwerkes kann man schnell Informationen einholen. Einfach eine Frage twittern, viele Antworten kommen innerhalb von Minuten.

8. Echt arbeiten. Es gib anscheinend Leute, die mit Twitter echte Arbeit erledigen. Zum Beispiel das Verfassen von Geschichten – in kleinen Teilen, natürlich.

Einige Tipps sind sicherlich ein wenig unsinnig. Leo hat in seinem Blogpost dazu noch einige Link Tipps zu Tools gespostet.