Tipps für effizienteres Blog lesen und Web surfing
By Roland in Link Tipps, Produktivität | 0 comments
Im Lifehack Blog fragt sich Dustin Wax, ob man manchmal zu viele Blogs liest/beobachtet. Das kann ich sehr gut nachvollziehen, mir geht es oft ähnlich. In seinem Artikel geht er unter anderem auf die Pros und Cons des Blog Lesens ein. Aber das hat mich gar nicht mal so interessiert, wie der Vorschlag, den er gegen Ende des Artikels macht. Der Gedanke ist erschreckend naheliegend. Man sortiert seine Blogliste nicht nach Themen, sondern nach Priorität:
- Daily reads: Top authorities in their niche; the top 10 or so blogs worth looking at every day.
- Weekly reads: Strong blogs that post less frequently or post stuff I really want to spend some time on, so I could review them on my day off and not worry about rushing through them.
- Occasional reads: Blogs on topics I enjoy reading about but which aren’t essential to my day-to-day life. To read whenever I have free time.
- Probation: For new subscribes while I figure out a) whether I really want to give them my attention, and b) how high a priority I should make them.
Meine Netvibes Startseite ist bisher eine Mischung aus den beiden Systemen. Bei Netvibes kann man einzelne Tabs mit Blogfeeds füllen. Meine Netvibes Startseite hat z.B. 17 Tabs. Diese sind teilweise nach Themen sortiert, 3 Tabs enstprechen aber bereits dem obigen System. Der zweitwichtigste Tab neben dem Homepage Tab heisst “Top” und enstpricht dem “Daily Read” das oben erwähnt wird. Die anderen zwei Tabs sind “Probation” Tabs. Einer für Marketing Blogs, einer für Deutsche Blogs im generellen. Alles was ich nun noch machen müsste, ist, die anderen Tabs nach “weekly” und “occasional” zu sortieren.
Natürlich lassen sich nicht nur Blogs auf diese Weise organisieren. Alle anderen Formen der Informationsaufnahme (sogar die analogen Medien) liessen sich ebenso damit priorisieren. Allerdings hilft das nur wirklich etwas, wenn man feste Zeiten einplant, um sich die “weekly”- und “occasional”-Feeds durchzulesen. Sonst ist jeder ungelesene Blogbeitrag oder Zeitungsartikel eine schwere Last auf dem zunehmend schlechten Gewissen.
Netvibes hat übrigens einen Vorteil, den alle zu schätzen wissen werden, die das “watch your inbox” Syndrom haben (die ständige Abgelenktheit, wenn neue E-Mails oder Feeds eintrudeln): Man kann die Tabs so einstellen, dass die Zahl der ungelesenen Beiträge pro Tab erst angezeigt wird, wenn der Tab angeklickt wird und Netvibes die ungelesenen Artikel lädt. So könnt Ihr einige Tabs tage- ja wochenlang unbeachtet lassen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. (Es sei denn, Ihr habt trotzdem ständig das Gefühl, dass da ja irgendwas sein MUSS, das Ihr verpasst.)
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