Das NY Magazine hat einen für Internetstandards sehr langen Artikel über Malcolm Gladwell und dessen neues Buch “Outliers” veröffentlicht. Gladwell ist durch seine ersten Bücher (“Tipping Point” und “Blink“) als Author populärwissenschaftlicher Bücher berühmt geworden und wir daher vom NY Mag auch “Geek Pop Star” genannt.
In dem neuen Buch, das ich mir mit Sicherheit auch wieder kaufen werde, erklärt Gladwell anscheinend, was betstimmte Personen so efolgreich gemacht hat. Eine entscheidende Tatsache wird in dem Artikel vom NY Mag erwähnt: die erfolgreichen Leute hatten alle mindestens 10.000 Stunden Übung in dem, was sie machten. Das ist etwas mehr als ein komplettes Jahr, wenn man nichts sonst machen würde, nicht einmal schlafen.
Wenn man jeden Tag 8 Stunden das übt und probt, was man gerne excellent können will, dann braucht man 3,5 Jahre – ohne Ferien, ohne Wochenende. Legt man ein durchschnittliches Arbeitsjahr zu Grunde (200 Arbeitstage), dann sind es immer noch über 6 Jahre. Ohne Ablenkung, immer nur fokussiert auf das eine – das Thema, die Tätigkeit, in der man Herausragend sein möchte.
In seinem Buch belegt Malcolm Gladwell diese These angeblich noch mit verschiedensten Beispielen von herausragenden Menschen, die genau das getan haben: 10.000 Stunden an den eigenen Talenten zu arbeiten.
Kein Wunder, dass es so wenig herausragende Talente gibt. Die meisten werden die Disziplin, die dazu nötig ist, niemals aufbringen. Weil ihre Lebenssituation es nicht ermöglicht, oder weil sie auf halber Strecke schlapp machen.
Thomas Edison sagt ja bereits: “Genie ist ein Prozent Inspiration und neunundneunzig Prozent Transpiration.”
Ich habe mir mittlerweile auch das Buch gekauft und werde hier hoffentlich in Kürze ein kurzes Review zum Buch veröffentlichen. Je nachdem, wie schlimm ich das Lesen und rezensieren prokrastiniere (gibt es das überhaupt als Verb?).
Wolff Horbach in einem h4 Interview mit Barbara Siehl über sein Buch “77 Wege zum Glück” (ca. 7 Minuten lang).
Pick the brain schreibt darüber, wie Meditation die Gesundheit fördert, in zwei Teilen: Teil 1 und Teil 2. Hilft angeblich insbesondere bei allen Stress-bezogenen Krankheiten (hätte man sich ja denken können)
Jonathan Mead schreibt bei Zen Habits als Gastautor darüber, wie man erreichen kann, dass sich Arbeit “effortless” anfühlt. Besonders schönes Zitat: “When you feel like working, work. When you don’t, don’t. Don’t over complicate things.” Na dann…
“Dumb Little Men” listet ein paar Anti-Prokrastination Tipps auf. Einiges kennt man schon, einen Tipp fand ich interessant: Die Dinge einfach mal umformulieren. Manchmal wird der mentale Block durch eine ungünstige Wortwahl hervorgerufen.
In seinem Artikel zieht Jan die immer ungeduldigere Art und Weise von Web2.0 Unternehmen, vorzeitig Releases als beta zu veröffentlichen als Vergleich für den Zustand unserer Gesellschaft heran:
Unser Privatleben: eine einzige Beta. Wir leben, um etwas zu erreichen. Geld ist wichtig, Ansehen, Besitz. Das, was wir haben, ist nie genug, ist nur Übergangsstadium hin zu dem Paradies, das wir uns erwarten. Wozu um die Gegenwart kümmern, wo doch in der Zukunft alles so wunderbar sein wird? Zu spät die Erkenntnis: Man kommt nie an. Es gibt immer ein nächstes Ziel.
Diesen Gedanken finde ich sehr interessant, denn Medien und Kommunikation haben schon immer das Gesellschaftsleben beeinflusst. Die Tatsache, dass medial aufgrund der neuen Webtechnologien nun fast alles beta ist (und wenn es uns nicht gefällt, dann ändern wir es eben schnell), fördert natürlich die Ungeduld und Schlamperei. Ist ja eh egal, ist ja beta.
Sind wir also zu beta verdammt? Oder gibt es Möglichkeiten, zurück zur wohlüberlegten Langsamkeit (oder besser, weil wie früher: Normalität) zurückzukehren?
“Slowing down” ist sicherlich einer der Wege, dem Handeln die Hektik zu nehmen. Schneller ist manchmal besser, aber eben nicht immer. Strategie und Fokus ist ein zweiter Weg, unüberlegte Schnellschüsse zu vermeiden.
Dieser Beitrag beinhaltet somit keinen konkreten Tipp – die beiden Punkte (Slowing down, Strategie) sind aber Themen, die ich in Zukunft vermehrt hier im Blog behandeln werde.
Das ist doch klasse: Ein paar Klicks und man erfährt mehr über sich, als wenn man gute Freunde befragt. Psychotests sind fast so beliebt wie Horoskope. Und werden ähnlich gewürdigt. Fallen sie positiv aus, dann weiss man gleich viel mehr über sich selbst. Entspricht das Ergebnis nicht der Erwartung, dann ist es nur ein amüsantes Klick-Tool im Internet…
Face to Face Networking ist die effektivste Form des Kontakte knüpfen und pflegens. Das machen wir schon seit tausenden von Jahren. Dennoch gibt es viele Situationen, in denen man noch besser “netzwerken” kann. Hier sind 5 Beispiele – natürlich gibt es noch unzählige mehr.
2. Nutze beide Seiten einer Visitenkarte. Dadurch können mehr Informationen präsentiert werden. Einige Firmen nutzen die Rückseite für eine Englische Version der Visitenkarte. Man kann aber auch zusätzliche URLs, Messenger/Skype Nicknamen oder andere Informationen dort unterbringen.
3. Notizen auf der Rückseite von Visitenkarten: Solange andere noch nicht auf die Idee gekommen sind, ihre Rückseiten zu bedrucken, könnt Ihr dort Notizen zu den Personen machen. Das hilft oft bei der späteren Zuordnung der Karten.
4. Immer Gesprächsbereit sein. Es mag verlockend sein, mit Sektglas und Häppchenteller auf einer Veranstaltung herumzulaufen. Wenn man Leuten die Hände schütteln will, dann sollte man mindestens eine Hand freihaben. Ebenfalls ist es sicherlich ungünstig, wenn man zum Elevator-Pitch aufgefordert wird, sich kurz vorher aber eine Lachsschnitte in den Mund gesteckt hat.
5. Beim Netzwerken den Bekanntenkreis verlassen. Wenn man die Gelegenheit hat, neue Leute kennen zu lernen oder lose Verbindungen zu festigen, dann sollte man sich nicht nur im Kreis der guten Bekannten aufhalten. Mit denen spricht man noch oft genug.
Heutzutage hat jeder einen multimediafähigen PC am Arbeitsplatz. Immer häufiger sieht man daher Leute, die mit Kopfhörern auf den Ohren (oder in den Ohren) vor dem Bildschirm sitzen. Geht mir ähnlich. Wenn man sich in einem belebten Büro konzentrieren will, dann kann Musik auf den Ohren helfen.
Welche Musik ist dafür geeignet? Die Musik darf ja nicht von der Arbeit ablenken oder einschläfern. Jeder hat hier seinen eigenen Geschmack – Klassik, Jazz, Deep House, Rock, Alternative – was man gut nebenbei hören kann ist für jeden unterschiedlich.
Was aber, wenn man sich so stark konzentrieren will, dass jegliche Musik ablenken wird? Die Antwort könnte White Noise lauten. Oder Brown oder Red oder Pink Noise. Was das ist? Ein gleichmäßiges Rauschen. Mehr nicht. Auf der Website von Simply Noise findet man diese Rauschgeräusche.
Die Bedienungsanleitung ist sehr einfach:
Instructions:
Slide the orb
Find comfort zone
Enjoy auditory zen
Uses of White Noise:
Aid Sleep
Enhance Privacy
Block Distractions
Mask Tinnitus
Configure Audio Equipment
Soothe Migraines
Bei Wikipedia kann man noch mehr über “White Noise” und seine Besonderheiten erfahren.
Conditions are never perfect. ‘Someday’ is a disease that will take your dreams to the grave with you. If it’s important to you and you want to do it ‘eventually’, just do it and correct course along the way.