Februar 5, 2009

GTD übersichtlich, auf einer Website.

Für Leute, die GTD nicht kennen, reicht das natürlich nicht aus. Für alle anderen ist es ein schöner Spickzettel: Mark Volkmann hat das GTD Prinzip auf einer Website (oder 5 ausgedruckte DIN A 4 Seiten) zusammengefasst. Nicht erschrecken, das Design ist sehr “basic”, typischer Retro ‘98er Style. Aber dafür lässt es sich tintensparsamer ausdrucken…

(danke für den Tipp)

Januar 31, 2009

8 Tipps für eine intelligentere Twitter-Nutzung.

Twitter ist ein faszinierendes Tool. Auf den ersten Blick erscheint es nutzlos, auch wenn es sehr viel Spass macht, wie jeder zugibt, der es eine Zeit lang ausprobiert hat. Leo Babauta hat auf Zen Habits 8 Tipps zusammengestellt, wie man mit Twitter seine GTD Gewohnheiten unterstützen kann. Hier ist eine kurze, freie Übersetzung seiner Tipps:

1. Erinnerungsfunktion: Folge einfach “timer” bei Twitter, schicke eine direct message mit einer Uhrzeit und man wird rechtzeitig gepingt. z.B. “d timer 30 Termin mit XYZ”.

2. To-do Liste: Es gibt ein paar der relativ bekannten To Do Services auf Twitter, z.B.: Remember the Milk (on Twitter) Folge denen und schick eine direct messages und Dinge zu Deiner To Do Liste hinzuzufügen.

3. Kalendar. Wenn Du Google Calendar (gCal) nutzt, dann gehe zu Twittercal, folge dann gCal bei Twitter und füge Termine hinzu, indem Du eine direct messages an gCal schickst. Z.B.: “d gcal meeting mit paul morgen um 7pm”.

4. Delegieren. Per Twitter kann man natürlich auch Aufgaben delegieren, in dem man eine kurze Anweisung an jemanden verschickt. Ist immer dann hilfreich, wenn der andere nicht per E-Mail erreichbar ist.

5. Follow up. Das gleiche gilt für Follow ups – wenn man schnell nachfassen will um jemanden an etwas zu erinnern, dann geht’s meist per Twitter schneller.

6. Zielerreichung. Wenn man sich dazu “verpflichtet”, den steinigen Weg zur Erreichung eines Zieles zu twittern, dann setzt man sich selbst ggf. ausreichend unter Druck, dieses Ziel auch zu erreichen.

7. Ideen und Informationen einholen. Je nach Größe und Diversität des eigenen Twitternetzwerkes kann man schnell Informationen einholen. Einfach eine Frage twittern, viele Antworten kommen innerhalb von Minuten.

8. Echt arbeiten. Es gib anscheinend Leute, die mit Twitter echte Arbeit erledigen. Zum Beispiel das Verfassen von Geschichten – in kleinen Teilen, natürlich.

Einige Tipps sind sicherlich ein wenig unsinnig. Leo hat in seinem Blogpost dazu noch einige Link Tipps zu Tools gespostet.

Januar 24, 2009

David Allen’s Office in einem Video.

David Allen ist mit seiner Selbstmanagementmethode GTD weltbekannt geworden. Nun zeigt er in einem Video, wie er sein Büro organisiert hat – natürlich alles im Sinne von GTD, inkl. “inbox”, “ticklerfile”, etc. Aber seht selbst:

(hier gefunden)

Dezember 21, 2008

Die guten Vorsätze der Deutschen.

Jochen Mai hat in einer Forsa Umfrage die guten Vorsätze der Deutschen gefunden und verbloggt:

  • 61 Prozent wollen Stress abbauen oder vermeiden.
  • 59 Prozent wollen mehr Zeit mit der Familie/Freunden verbringen.
  • 54 Prozent möchten sich mehr bewegen und mehr Sport treiben.
  • 53 Prozent nehmen sich vor, mehr Zeit für sich selbst zu nehmen.
  • 48 Prozent wollen sich gesünder ernähren.
  • 37 Prozent wollen sparsamer leben.
  • 35 Prozent versuchen abzunehmen.
  • 21 Prozent wollen weniger fernsehen.
  • 14 Prozent wollen weniger Alkohol trinken.
  • 14 Prozent möchten das Rauchen aufgeben.

Interessant ist die Tatsache, dass es bei den ersten Punkten vorrangig darum geht, mehr Zeit für sich bzw. die Familie und weniger Stress zu haben. Das Aufgeben der Qualmerei und die Reduzierung von Alkohol rangieren am unteren Ende der Liste. Entweder gibt es wirklich kaum noch Leute, die sich das vornehmen, oder es mag keiner zugeben.

Meine eigenen guten Vorsätze für’s neue Jahr habe ich noch nicht definiert. Aber ein paar der ersten Punkte sind sicherlich mit dabei ;)

November 30, 2008

Die Umstände sind nie perfekt

Ein schönes Zitat von Tim Ferriss als guter Rat dafür, dass man die Dinge einfach mal anpacken sollte:

Conditions are never perfect. ‘Someday’ is a disease that will take your dreams to the grave with you. If it’s important to you and you want to do it ‘eventually’, just do it and correct course along the way.

Sehr schön der Satz in der Mitte: “Someday is a disease that will take your dreams to the grave with you.” Das Wort “someday” ist der Schlachtruf der Prokrastination!

November 23, 2008

5 einfache Übungen aus dem Buch von Lobo und Passig

Nach und nach lese ich mich durch das Buch von Sascha Lobo und Kathrin Passig und habe auf Seite 53 ein paar klasse Übungen gefunden, die auf das Thema “Prokrastination”, bzw. das Leben damit vorbereiten:

  1. Zeitungen Seite für Seite ins Altpapier geben, um so zu erlernen, wie man eine größere Aufgabe in übersichtliche Einheiten zerlegt.
  2. Auch mal ein Getränk zwei Jahre vor Ablaufdatum austrinken. Schon hat man eine Aufgabe lange vor der Deadline erledigt.
  3. Einige Kabel wohlgeordnet in eine Tasche legen. Eine Stunde abwarten, die Tasche wieder öffnen. Den entstandenen Kabelsalat betrachten und dabei über die Sinnlosigkeit menschlichen Ordnungsstrebens meditieren.
  4. Auf Bahngleisen sitzen oder liegen. Rechtzeitig aufstehen, bevor der Zug kommt. Diese Übung vermittelt ein Gefühl für das Tempo, in dem die Deadline herannaht, auch wenn vorher lange Zeit gar nichts passiert ist.
  5. Den perfekten Mord planen, dann kurz vor der Ausführung darauf verzichten. Darüber nachdenken, dass Untätigkeit Leben retten kann.
November 16, 2008

Malcolm Gladwell über 10.000 Stunden disziplinierte Übung

Das NY Magazine hat einen für Internetstandards sehr langen Artikel über Malcolm Gladwell und dessen neues Buch “Outliers” veröffentlicht. Gladwell ist durch seine ersten Bücher (“Tipping Point” und “Blink“) als Author populärwissenschaftlicher Bücher berühmt geworden und wir daher vom NY Mag auch “Geek Pop Star” genannt.

In dem neuen Buch, das ich mir mit Sicherheit auch wieder kaufen werde, erklärt Gladwell anscheinend, was betstimmte Personen so efolgreich gemacht hat. Eine entscheidende Tatsache wird in dem Artikel vom NY Mag erwähnt: die erfolgreichen Leute hatten alle mindestens 10.000 Stunden Übung in dem, was sie machten. Das ist etwas mehr als ein komplettes Jahr, wenn man nichts sonst machen würde, nicht einmal schlafen.

Wenn man jeden Tag 8 Stunden das übt und probt, was man gerne excellent können will, dann braucht man 3,5 Jahre – ohne Ferien, ohne Wochenende. Legt man ein durchschnittliches Arbeitsjahr zu Grunde (200 Arbeitstage), dann sind es immer noch über 6 Jahre. Ohne Ablenkung, immer nur fokussiert auf das eine – das Thema, die Tätigkeit, in der man Herausragend sein möchte.

In seinem Buch belegt Malcolm Gladwell diese These angeblich noch mit verschiedensten Beispielen von herausragenden Menschen, die genau das getan haben: 10.000 Stunden an den eigenen Talenten zu arbeiten.

Kein Wunder, dass es so wenig herausragende Talente gibt. Die meisten werden die Disziplin, die dazu nötig ist, niemals aufbringen. Weil ihre Lebenssituation es nicht ermöglicht, oder weil sie auf halber Strecke schlapp machen.

Thomas Edison sagt ja bereits: “Genie ist ein Prozent Inspiration und neunundneunzig Prozent Transpiration.”

Also dann: Ärmel hochkrempeln und los!