7 Gewohnheiten kreativer Leute
By Roland in MindPower, Produktivität | 0 comments
Was macht kreative Leute aus? Was geht in deren Köpfen vor, was wir nicht haben? Wenn Ihr Euch das auch fragt, dann werden Euch die nächsten Tipps vielleicht ein wenig auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Denn viele “Kreative” sind gar nicht kreativer als man selbst – sie haben es sich nur zur Gewohnheit gemacht. Im Prinzip hat jeder eine kreative Ader. Die meisten blockieren diese jedoch mit Zweifeln und Zaudern.
Denkt mal über die folgenden 7 Gewohnheiten nach und überlegt, ob Ihr Euch diese nicht auch zumindest ein wenig aneignen wollt:
1. Durchhaltevermögen: bei Kreativität dreht es sich nicht nur um Ideen und Geistesblitze. Kreation bedeutet auch, etwas neues zu schaffen. Viele verschiedene Dinge auszuprobieren, bevor man dann – plötzlich – erkennt, dass die Lösung “eigentlich ganz offensichtlich war”. Viele gute Ideen waren das Resultat unzähliger, fehlgeschlagener Ansätze. Thomas Edison sagte einmal:
“Invention is 1% inspiration, 99% perspiration“
2. Kein Zweifeln und Zaudern: Die meisten limitieren sich einfach selbst. Falsche Annahmen und vorauseilender Gehorsam blockieren uns, bevor wir überhaupt dazu kommen, die Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Eine Grundregel bei Brainstormings ist daher auch: alles darf, nichts muss; beurteilt wird später.
3. Risiko und Fehler sind immer willkommen: Wer nicht spielt, hat schon verloren. Beim Experimentieren und Ausprobieren werden viele Ideen sterben oder sich bis zur Unkenntlichkeit verändern. Aber das ist gut so. Im kreativen Prozess gibt es keine Fehler, sondern nur Erfahrungswerte.
“Experiment is the expected failure to deliberately learn something.” (Scott Berkun).
“I have not failed. I’ve just found 10,000 ways that won’t work.“ (Thomas A. Edison)
4. Flucht nach vorn: Unsere Umgebung beeinflusst unser Denken. Je beruhigender, bequemer oder vielleicht auch anregender unsere Umwelt ist, umso intensiver werden wir in den kreativen Flow eintauchen können. Deshalb kommen uns auch die meisten guten Ideen unter der Dusche, beim Autofahren, beim Waldspaziergang oder Ähnlichem. Finde heraus, in welcher Umgebung Dir die meisten Gedanken und Ideen durch den Kopf schiessen.
5. Alles aufschreiben: Viele große Künstler und Erfinder haben ihre Gedanken zu Papier gebracht. Leonardo Da Vincis Journale sind legendär (er hat angeblich alles “rückwärts” aufgeschrieben, damit man es nicht so schnell entziffern konnte). Mit der Hand aufschreiben und dazu vielleicht noch ein paar Skizzen zeichen hilft angeblich am besten. Mindmaps sind eine weitere sehr gute Möglichkeit, Dinge zu verewigen und mit sich selbst ein Brainstorming zu betreiben.
6. Mustererkennung: Ideen entstammen oft anderen Ideen und Überlegungen. Viele gute Erfindungen waren einfach nur Verbesserungen von existierenden aber schlechter funktionierenden Dingen. Oft erscheinen auch Kombinationen von relativ unscheinbaren Dingen der geniale Durchbruch zu sein. Wenn man die Dinge mit offenen Augen betrachtet, dann ergeben sich viele gute Ideen wie von selbst.
7. Neugier: Neugier ist eine meiner Lieblingscharaktereigenschaften. Manchen mag Neugier nervig erscheinen. Letztendlich ist Neugier aber ein wichtiger Treiber für Innovationen. Denn es ist die Basis dafür, dass man sich Gedanken darüber macht, wie etwas funktioniert, wie man etwas anderes oder besser machen könnte, wie man ein Problem lösen könnte.
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