Januar 9, 2008

5 Tipps für einfacheres Networken

skyscraper.jpgNetworking kann sehr einfach sein, wenn man sich überlegt, wie wenig dafür nötig ist. Denkt einfach mal kurz nach: Worüber freut Ihr Euch, wenn ihr von anderen hört?

Reicht es nicht schon, wenn Euch jemand eine kurze Nachricht schickt, weil er irgendwas im Web gefunden hat, was ihn an Euch erinnert hat? Oder wenn Euch jemand einen Zweizeiler zum Geburtstag schickt?

Eine lange, ausführliche Nachricht ist meistens gar nicht nötig – eher im Gegenteil, ich finde es sogar lähmend, wenn ich eine E-Mail öffne und dann denken muss: “Ojeh, ich hab jetzt wirklich nicht die Zeit, das alles zu lesen.”

Stattdessen liebe ich kurze, knackige Zweizeiler, auf die ich ebenso kurz antworten kann und beide wissen: “da denkt immer noch jemand an mich.”

Hier sind 5 Tipps, wie man auf nette und teilweise sehr unkomplizierte Art und Weise mit Leuten auch über längere Zeit gut in Kontakt bleiben kann:

Geburtstage: OK, das klingt jetzt nach einem Selbstläufer. Die meisten denken aber nicht daran: Der Geburtstag ist für viele Leute einer der wichtigste Tage im Jahr. Meldet Euch an diesem Tag und Ihr werdet sicherlich für einige Zeit in Erinnerung bleiben. Und es ist heutzutage so einfach geworden: bei Social Networks wie Xing, LinkedIn oder Facebook werden in der Regel die nächsten Geburtstage Deiner Kontakte angezeigt. Einfach einen kurzen Zweizeiler verschicken – die meisten Leute freuen sich riesig darüber!

Fachwissen respektieren: Viele schmeißen heutzutage schnell eine Suchmaschine an, wenn es darum geht, zu Fachthemen etwas herauszufinden. Oder sie befragen die “Weiheit der Massen” bei Wikipedia.de, Yahoo! Clever oder Lycos IQ. Das ist natürlich effizienter, als bei jemandem anzurufen (es sei denn man ist gerade im Fernsehen), aber solch ein Anruf bei “Experten aus dem Bekanntekreis” bringt einem oftmals nicht nur unerwartete Ergebnisse (auch wenn sie vielleicht für die originale Suche manchmal nutzlos sind), sondern zeigt dem Angerufenen auch, dass man sein Fachwissen zu schätzen weiss.

Die amerikanische Variante: ein jährlicher “Familiennewsletter”. Nachdem ich ein Jahr in den USA verbracht habe, schickte mir meine Gastfamilie jedes Jahr zu Weihnachten einen Familien Newsletter. Das macht für die Amerikaner noch viel mehr Sinn als für uns, denn in den USA ziehen die Leute sehr viel mehr Job-bedingt umher und müssen ihre sozialen und nachbarschaftlichen Netzwerke sehr viel öfter verlassen. Aus diesem Grund schreiben viele Amerikaner diese jährlichen Newsletter. Ich habe das als etwas spiessig abgetan, aber nun erhalte ich selbst welche aus dem Bekanntenkreis, teilweise aus Deutschland, teilweise aus Großbritannien, wo ich studiert habe.

Die altbewährte Methode: Jemanden grüßen lassen. Ja, so einfach kann das sein. Wenn Ihr einen Freund trefft, der einen weiteren Bekannten aus Eurem Bekanntenkreis vor Euch treffen wird, dann fordert den Freund auf, den Bekannten zu grüßen. In den meisten Fällen denkt dieser Freund daran und es freut beide, den einen weil er gegrüßt wird und den Freund, weil er über das Treffen mit Dir berichten kann und damit ein wenig Smalltalk betreiben kann.

Social Networks: Oben schon einmal erwähnt: Social Networks sind natürlich die “Killerapplikation” um auch langfristig mit Leuten in Kontakt zu bleiben. Der Newsfeed bei Facebook automatisiert das, aber auch die Funktion bei Xing, dass man sich anzeigen lassen kann, wer sich beruflich verändert hat, sind optimal dafür geeignet, immer mal wieder einen Anlaß zu finden, eine kurze Nachricht zu schreiben und mit jemanden einen kurzen Austausch zu haben.

 

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