5 Tipps für einen erfolgreichen Elevator Pitch
By Roland in Leben & So., Produktivität | 2 comments
Es gibt Momente, die sind kurz, vermeintlich beiläufig und dennoch immens wichtig. Zum Beispiel, wenn es darum geht, in einer nur kurz andauernden Situation, z.B. einer Fahrstuhlfahrt, Leute zu überzeugen. Im Englischen nennt sich das daher “Elevator Pitch“.
Elevator Pitch ist ein kurzer Überblick einer Idee für ein neues Produkt, eine Dienstleistung oder ein Projekt und bedeutet „Aufzugspräsentation“. Die Bezeichnung stammt daher, dass der Pitch (das Verkaufsgespräch) in der kurzen Zeit einer Fahrstuhlfahrt (ca. 30 Sekunden) durchgeführt werden kann. In den 80er Jahren nutzten junge karriereorientierte Vertriebler die Dauer einer Aufzugsfahrt, um ihre Vorgesetzten von ihren Anliegen zu überzeugen.
Das Ärgerliche an diesen Situationen ist, dass man sie meistens nicht vorhersehen kann. Ihr solltet somit immer einen Elevator Pitch parat haben. Oder zumindest eine gewisse Methodik dahinter.
Kurz, knapp und präzise: Ihr solltet immer in der Lage sein, die wichtigsten Daten in nicht mehr als ein bis zwei Sätzen unterzubringen. Egal ob Ihr mit Eurem Chef, mit einem Kunden oder einfach nur ein paar potentiellen Geschäftspartnern auf einer Cocktailparty sprecht. Wenn Ihr nicht mit den ersten 2 Sätzen das Interesse weckt, wird es voraussichtlich schwierig werden.
Immer den Vorteil im Blick: Damit ist natürlich nicht der eigene Vorteil gemeint. Stattdessen solltet Ihr Euch immer so beschreiben, dass der Nutzen eures Schaffens beschrieben wird, nicht nur “die reine Tätigkeit”. Die Leute sind nicht daran interessiert, dass Ihr beschäftigt seid, sie wollen etwas über Euren (potentiellen) Mehrwert erfahren.
Authentisch, nicht verkäuferisch: Obwohl es “Pitch”, also “Verkaufsgespräch” genannt wird, hassen die Leute nichts mehr, als das Gefühl, etwas gegen ihren Willen angepriesen zu bekommen. Daher solltet Ihr zwar durchaus, wie oben beschrieben, einen Nutzen Eures Schaffens beschreiben, dabei aber immer authentisch bleiben. Keine Übertreibungen, kein Schönreden. Eben nicht zu aufdringlich. Denn das nervt eher, als dass es hilft.
Ein Haken hinterlassen: Das ist natürlich der Klassiker. Einen “Hook” in die Geschichte einbauen. Einen Satz, eine Aussage, bei der jemand einfach näher nachfragen muss, weil Eure Beschreibung zwar noch etwas unklar aber gleichzeitig schon verlockend interessant ist. Ihr könnt auch über Cliffhanger nachdenken. Eine provokante, spannende Aussage, kurz bevor Ihr den Fahrstuhl verlasst. Das erfordert zugegebenermaßen einigen Mut.
Wenn mal etwas mehr Zeit ist: Fragen, Fragen, Fragen. Zeigt Interesse, erfahrt mehr über Euren Gegenüber, sodass Ihr besser auf die Person eingehen könnt. Daraus kann sich dann aus einem kurzen Elevator Pitch eine gute Unterhaltung ergeben.
email this | tag this | digg this | trackback | comment RSS feed













4 Trackback(s)
Post a Comment