Januar 1, 2008

12 Tipps für gute Vorsätze

snow.jpgWer hat für dieses Jahr keine guten Vorsätze? Die meisten Menschen nehmen sich jedes Neujahr vor, Gewohnheiten und Praktiken zu ändern, zu verbessern, etc. Dieses Jahr werden vermutlich viele mit dem Rauchen aufhören wollen, da es ab dem 1. Januar in vielen Bundesländern in Bars, Restaurants und Kneipen verboten ist (bis auf die vorbildlichen Bundesländer, in denen es schon seit 3 Monaten verboten ist). Wahrscheinlich nehmen sich viele auch vor, etwas für die Fitness und die Gesundheit zu tun. In kaum einem anderen Monat gibt es gleichermaßen viele Anmeldungen in den Fitnessstudios.

Die Vorsätze alleine reichen natürlich nicht aus, wenn es darum geht, alte, über Jahre hinweg eingefahrene Gewohnheiten zu ändern. Jeder löst dies Problem auf seine Art und Weise, im folgenden findet Ihr ein paar Tipps, die Euch vielleicht inspirieren oder motivieren, die guten Vorsätze noch über die ersten Wochen hinaus weiterhin zu pflegen und kultivieren.

  1. Einen Auslöser finden. Dieser Auslöser ist ein Mini-Ritual, das helfen kann, schlechte Gewohnheiten abzulegen. Voraussetzung ist, dass man den Auslöser positiv belegt hat und immer dann anwendet, wenn man in die alten Gewohnheiten zurück zu fallen droht. Es kann eine Bewegung sein, ein Ausspruch/Mantra oder ähnliches.
  2. Verlorene “Belohnungen” durch neue ersetzen. Die meisten schlechten Gewohnheiten hat man sich irgendwann angeignet, weil es eine “Belohnung” in irgendeiner Form darstellte. Die Schokolade machte glücklich, der Alkohol fröhlich und die Zigarette machte alles gemütlicher und weniger stressreich. Diese Belohnungen müssen jetzt durch ähnliche ersetzt werden. Findet heraus, was der eigentliche Beweggrund für die schlechte Angewohnheit war und denkt Euch etwas aus, was eine ähnliche Belohnung verspricht.
  3. Vorsätze auf- und damit festschreiben. Ein Vorsatz, der nur in Eurem Kopf herumschwirrt, hat fast keinerlei bindende Wirkung, denn oft sind diese Gedanken unscharf und werden auch oftmals nach ein paar Wochen vergessen. Schreibt die Vorsätze (detailreich!) auf und hängt sie Euch irgendwo hin, wo Ihr sie täglich seht.
  4. Vorsätze positiv formulieren. Wenn Ihr Eure Vorsätze aufschreibt, dann wählt positive Formulierungen. Schreibt Euch nicht auf, was Ihr alles nicht mehr machen wollt – denn dann ist die Liste voll mit Begriffen, die Ihr eigentlich nicht mehr sehen wollt. “Fitter werden” und “Abnehmen” sind offensichtliche Beispiele für positive Formulierungen. Und statt “Schokolade und Süßes reduzieren” könntet Ihr Euch darauf konzentrieren, mehr Obst zu essen. Schwieriger ist es allerdings beim Rauchen. Statt “Nichtraucher werden” könntet Ihr zum Beispiel Dinge erfinden wie “Freiatmer” oder “Frischluftgeniesser”. Klingt blöd, ist aber immer noch besser als “Nichtraucher”.
  5. Einen Monat lang durchhalten. Es gibt die Erkenntnis, dass man alles, was man mindestens für 28 Tage regelmässig unternimmt, als Gewohnheit angenommen hat. Mit anderen Worten, man kann eine alte Gewohnheit ablegen und sich eine neue antrainieren, wenn man es 28 Tage lang durchhält. Das gilt angeblich zumindest für die meisten Gewohnheiten. Bei Angewohnheiten wie Rauchen oder Alkohol würde ich allerdings nicht davon ausgehen, da sind diese Zeiträume sicherlich länger.
  6. Bei Rückfällen neu anfangen. Wenn man innerhalb der 30 Tage rückfällig geworden ist, dann sollte man den Zähler wieder auf Null stellen. Ansonsten fängt man an, sich ständig selbst zu täuschen und hat nie wirklich ein länger anhaltendes Ergebnis erzielt.
  7. Positives Feedback erhöhen. Wenn man eine Angewohnheit belohnt, dann verstärkt sie sich. Wenn eine neue Angewohnheit mit negativen Gedanken belegt ist, dann hat sie keine Chance, das versteht sich von selbst.
  8. Langfristig denken. Eine Veränderung der Gewohnheiten hat keine Chance, wenn das Unterbewusstsein davon ausgeht, dass es nur für ein paar Monate ist. Man sollte die neuen Gewohnheiten (Diätpläne, Fitnessprogramme, etc.) also so wählen, dass man sie auch längerfristig, sprich über Jahre hinweg, durchführen kann.
  9. Verhaltensänderung vor Kontrolle. Konzentriert Euch in der Anfangsphase eher auf das Ändern eurer Angewohnheiten, statt täglich die Ergebnisse zu kontrollieren und zu vergleichen. Viele Veränderungen lassen sich nicht sofort auf einer Waage oder mit einem Pulsmesser nachmessen. Das frustriert am Anfang eher, als dass es hilft, also achtet nicht darauf.
  10. Ein Vorsatz zur Zeit. Versucht nicht, zuviele Vorsätze gleichzeitig umzusetzen. Ihr habt ein Jahr Zeit, um alle Vorsätze umzusetzen, vergesst das nicht.
  11. Keinen Fehler zweimal machen. Klingt sehr offensichtlich, aber viele vergessen das und versuchen immer wieder erfolglos mit derselben Methode ein Ergebnis zu erreichen. Überlegt Euch genau, was nicht funktioniert hat und ändert beim nächsten Mal Eure Vorgehensweise ein wenig ab.
  12. Kontinuität zählt. Eine Angewohnheit zeichnet sich dadurch aus, dass sie immer wieder zur ähnlichen Zeit auf eine ähnliche Weise durchgeführt wird. Mit solcher Beständigkeit ist es sehr viel einfacher eine neue Angewohnheit erfolreich zu etablieren.

(Quelle)

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